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W. Cheselden's Anatomie des menschlichen Körpers : Mit vierzig Kupfertafeln nach Vandergucht von Riepenhausen
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Achree Rapirel.

des Bluts hindern; der sonst wegen der häufigen Wirkungder Muskeln an der Außenseite der Blutadern, leicht stattgehabt hatte; und beide, so wohl Schlag- als Blutadernfind, indem sie an der innern Seite der Gliedmaaßen laufen,oder sich in Theilen verbreiten die starke Ausdehnung erleiden,als dem Magen, den Gedärmen, der Gebährmutter, so sehrgeschlängelt, daß sie, wenn diese Theile ausgedehnt werde»,diesen Ausdehnungen, bloß dadurch daß sie sich entfalten,nachgeben können; dadurch werden sie auch vor gewaltsamenAusstreckungen verwahrt, welche ihre Durchmesser verringernwürden. Die kleinen Schlagadern zunächst dem Herzen, ge-hen unter stumpfen Winkeln von den großen Stammen ab,die, welche weiter vom Herzen sind, unter weniger stumpfen,die noch weiter entfernten unter rechten, die noch entferntemunter spitzigen, und endlich die zunächst den äußern Glicd-maaßen entspringen unter sehr spitzigen Winkeln aus dengroßen Stämmen; denn da das Blut in den vom Herzenentferntem Gefäßen sich mit geringer Schnelligkeit als in de-nen zunächst demselben bewegt, so bedurfte das Blut in denvom Herzen entferntem Seitenästen des Vortheils eines gra-dern Laufs; und weil ein großer Ast indem er aus einem an-dern entsteht, die Seiten des Gefäßes aus dem er entsteht,zu sehr schwächen würde, so ist diesem Nachtheil dadurch vor-gebeugr, daß da, wo sonst ein starker 'Äst vortheilhafter ge--wesen wäre, die Anzahl der Seitenäste vermehrt und also ihreGröße verringert worden, so z. B.bey den Schlüsselbeins - undKopfschlagadern, die noch eine Strecke in einem gemeinschaft-lichen Stamm hätten fortgehen können; noch auffallender abererscheint dieser Mechanismus, beym Entstehen der Bauch -und obern Gskrösschlagader. Die kleinen Schlagadern thei-len sich immer so, daß der schwächere Ast am wenigsten inder geraden Richtung des einfiießendenBlutsiroms liegt, wo-durch das Blut freyer in den 'Äst einfiießt der es am weitstenführen muß; und die kleinem Aeste entstehen mehr oder weniger schräge aus den Seiten anderer Schlagadern, nach demVerhäuniß das sie zu den Schlagadern aus denen sie entste-hen