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Fünftes Kapitel.
Von der Leber, Gallenblase, Gekrösdrüseund Milz.
^/»'e Leder ist die größte Drüse des Körpers, von einerdunkelrothen Farbe. Sie liegt unmittelbar unter dem Zwerch-fell in dem rechten Hypochondrium; ihre äußere Seite istgewölbt, und die innere ausgehöhlt; hinterwärts gegen dieRippen zu ist sie dick, an ihrem, vordem Theil aber, da woj sie die obere Seite des Magens und einige Gedärme bedeckt,
! ist sie dünn; ihre obere Seite hängt mit dem Zwerchfell zu-
sammen, und ist auch an dasselbe und das Brustbein durchein dünnes Band befestiget, welches gemeiniglich als zweyBänder beschrieben wird; der obere Theil wird das Aufhän-geband (b.iAAmenmm iulpenlorium), der vordere aber dasbreite (IckA-un. Ismm) genannt; einer dieser Nahmen aberist für das ganze hinreichend. An den Nabel ist sie auchdurch ein rundes Band terex k. vmbiliVsIe befesti-
get, welches die zu einem Ligament gewordene Nabelblutaderist, die sich an die Leber in einer kleinen Grube an ihrem un-tern Rande festfetzt. Das breite oder Aufhängeband, un-terstützt die Leber bey der aujgerichteken Stellung, oder er-halt sie vielmehr in ihrer Lage, uuterdeß sie von den andernEingeweide», die von den Bauchmuskeln zusammen gedrücktwerden, unterstützt wird; in der horizontalen Lage des Kör-pers verhindert das runde Band das Drücken gegen dasZwerchfell; und wenn man auf dem Rücken liegt, wird siean beiden aufgehangen, damit sie die in die Höhe stei-gende Hohlader ( Vens cLua sleencienü ) nicht zusammen-drücken und verschließen möge. Die Leber wird durch Aeste
der