dem Ney, dem Speisecattal und dem Gekröst. 15 r
denen di? mit dem Srein behaftet sind, und von geringer Be-deutung ; in Erwachsenen ist sie seltener und gefährlicher, dasie gemeiniglich mit einem Dauchsiuß *) begleitet isi. Die-sen Fall habe ich dadurch geheilt, daß ick ein Stück des vor-gefallenen Darms durch ein Arzneymittel der ränge nach weg-genommen; die Wunde leerte den Ausfluß aus, woraus sichder Darm leicht zurückbringen ließ, in diesem Zustande ver-narbte und nie wieder vorfiel.
Ich habe einen Fall gesehen wo ein unbesonnener, toll-kühner Wundarzt den vorgesallenenTheil weggcschmrcen harte,und wo nun die Narbe so hark und zusammengezogen war,daß der Patient nachher nie ohne Clystir Leibesöffnung, undauch dann aus eine erbärmliche Art hatte.
Oft verursachen die Hämorrhoiden große Geschwülsteam untern Ende dieses Darms; diese werden allezeit am be-sten durch Unterbindung ausgerottet, denn wenn sie abgeschnit-ten werden, so bluten sie oft erstaunend, und cs ist nicht soleicht etwas anzubringen um den Blutfluß an diesem Theilzu stopfen.
Die Gedärme haben dieselben Häute wie der Magen;die Fasern ihrer- Mittlern oder Muskularhaut laufen in die Run-de, spiralförmig und, wiewohl nur sehr wenige, der Länge nach.Die Antagonisten dieser Muskelfasern des Magens und der Ge-därme , sind die von einem Ort zum andern getriebenen inihnen enthaltenen Dinge, und die Bauchmuskeln; denn dieseändern durch ihren Druck ihre Gestalt indem sie sie in einenkleinern Raum zusammendrängen, wodurch nothwendigerWeise ihre rund laufenden Fasern ausgedehnt werden. Diedicken Gedärme haben drey Membranen, oder Bänder anihrer Außenseite, die ihrer ganzen Länge nach laufen, unddie Beutelchen in welche diese Gedärme abgetheilt sind, un-terstützen. Die dünnen Gedärme haben in sehr kleinen Enk-
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2) klux ok llumours.