dem Netz, demSpeisicanal und dem Gekröse. 149
gcht er Key der Gallenblase vorbey, dann unter dem folgen-den Darm und dem Gekröse, und wird in dem linken Hypo-chondrium wieder sichtbar, hier fangt sich der Leerdarm an,welcher der zweyte der dünnen Gedärme ist, der Ort aber,wo der eine aufhört und der andere anfangt, ist nicht genaubestimmt.
Der Leerdarm, (leiunum) hat seinen Nahmen da-her, Weiler fast immer leer gefunden wird; er liegt in derNabelgegend rmd macht etwas mehr als den dritten Theil derdünnen Gedärme aus. Er unterscheidet sich von dem folgen-den Darm durch feine Häute, welche ein klein wenig dünnerund nicht so blaß sind.
Der Hüfrdarm, Oleum) ist die Fortsetzung des vor-hergehenden, er liegt in dem kkvpo^lüium, lind sehr oft,vorzüglich in Weibspersonen, zum Theil im Becken, auf derUrinblase; er öffnet sich in den Grimmdarm auf der rechtenSeite, nahe am obern Rande des Hüftbeins. Die dünnenGedärme sind offenbar deswegen von einer so großen Länge,damit eine große Menge Milchgefäße angebracht wer-den konnte, und der Chylus der von den einen nicht, umdesto sicherer von den andern ausgenommen würde; diejeni-gen Thiere aber, welche ihre Nahrung ganz verschlucken, undlange iil ihrem Magen und Gedärmen behalten, haben kür-zere Gedärme und weniger Milchgefaße.
Der Grimmdarm, (Lolou) istder erste dickeDarm,er fängt sich an dem obern Rand des Hüftbeins der rechtenSeite an, von hier steigt er in die Höhe und gehet unter ei-nem Theil der Leber und dem großen Rand des Magens vondem rechten Hypochondrium zum linken und steigt von hierherunter in das Becken.
Der Blinddarm ) oder wurmförmige Fortsatz,(Lsecum st täppencliculii vermikormü) liegt am Anfang des
Grimm-
2) Man unterscheidet noch den wurmförmigen Fortsatz von
dem Blinddarm und nennet diesen den kurzen sackförmi-
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