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dem sTley, dem Speisecanal und dem Gekröse. 145
und weil es nothwendig ist, daß sich die Speisen hier kür-zere Zeit aufhaltcn als in den Gedärmen. Die innere Hautist eine sehr glatte Membran, die mit vieles Drüsen versehenist, welche eine schleimichte Materie absendern die ihr zurBeschützung, und zum leichtern Herabsteigen der Speisendienet.
Der kNagen, (Vemriculu«) liegt unter der linkenSeite des Zwerchfells, mit seiner linken Seite berührt er dieMilH, die rechte aber wird von dem dünnen Theil der Leberbedeckt; seine Gestalt gleicht der einer Sackpfeiffe, denn seinlinkes Ende ist das dickste, die obere Seite ist ausgehöhltund die untere gewölbt: er hat zwey Oeffnungen, beide andem obern Theil; die linke durch welche die Speisen in denMagen kommen, heißt der Magenmund (Ksrck-i) und dierechte durch welche sie aus den Magen heraus in den Zwölf-fingerdarm gehen, heißt der Pförtner (üvioms); an demletztem ist eine runde Klappe welche das Zurücktreten der Spei-sen aus den Gedärmen, aber nicht allezeit das Ergießen derGalle in den Magen, hindert.
Der Magen besteht aus drey Häuten, die äußere istmembranös, die mittlere eine Muscularhaut deren Fasernvorzüglich in die Länge und Runde laufen, die innere ist wie-der membranös und mit vielen Drüsen versehen die einenSchleim absondern. Die letzte theüen die Zergliederer nochin eine vierte die sie die zottige (villoka) nennen. Wennsich die Muskularhaut des Magens zusammenzieht, fällt dieinnere Haut in Falten, welche größer werden je mehr derMagen zusammensällt, und also die Speisen am meisten auf-halten , wenn der Magen beynahe leer ist. .
Ueber die Art auf welche die Verdauung geschieht, isterstaunend gestritten worden. Die Alten nahmen allgemeinan, daß die Nahrungsmittel durch eine Gährung im Ma-gen verdauet würden; die Neuern aber schrieben sie gewöhn-lich der Muskelkraft des Magens zu, welche O. Orrcarrne
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