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W. Cheselden's Anatomie des menschlichen Körpers : Mit vierzig Kupfertafeln nach Vandergucht von Riepenhausen
Entstehung
Seite
143
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dem Ney, dem SpeLstcarial und dem Gekröse. 14z

kern Fetthaut, Ln der die Aorta, die Hohlader, die Valsfpormskics, die Gekrösedrüse und andere Theile von geringe-rer Bedeutung enthalten sind. Der mittlere Theil des Bauch-fells auf den Lenden ist mit dem Gekröse auf so eine Art ver-bunden, daß verschiedene dieß für einen Fortsatz des Bauch-fells, andere aber für einen Theil der äußern Membran desZwölffingerdarms ausehen, der sich mit der innern oder glat-ten Lamina des Bauchfells zu einer Membran verbindet, einTheil des Mastdarms ist auf gleiche Art bedeckt; aber dieNieren und Urinblase sind in einer besonder« Verdoppelungdieser Membran enthalten. Die Wassersucht des Bauchfellskann dadurch erkannt werden, daß sie um den Nabel herumam wenigsten hervorragend ist, denn hier trennen sich dieSehnen und das Bauchfell nicht; und das Wasser hatte indenjenigen dis ich geöffnet habe, die Theile in denen es ent-halten war, so verdorben als irgend ein Geschwür; deswegenglaube ich auch, hätte keiner von ihnen durch die Operationgeheilt werden können.

Von den Nabelgefaßen siehe das Kapitel vom Foetus.Von dem krocellus vaZiuslis das Kapitel von den männ-lichen GeburtStheilen.

Das Netz, (Omentum) ist eine feine mit Fett an-gefüllte, beynahe netzartige Membran. Es liegt über derOberfläche der dünnen Gedärme, und gleicht einer aufgebun-denen Schürze. Sein äußerer oder oberer Theil, der derobere Flügel (/Us fuperior) heißt, ist an den großen Randdes Magens, an die Milz, und einen Theil des Zwölffinger-darms befestiget; von da steigt er herab bis etwas unter denNabel, schlägt sich hier zurück und befestiget sich am Grimm-darm, an der Milz und einem Theil des Zwölffingerdarms;dieser letzte Theil heißt der untere Flügel (/Lls inferior), unddas was zwischen den beiden Flügeln liegt heißt der Sack(Kurfs). Diese Höhle ist in den mehresten Thieren sehr deut-lich, aber selten in Menschen. Zuweilen sind beide Flügelan die Leber befestiget, und im kranken Zustande an das Bauch-fell.