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W. Cheselden's Anatomie des menschlichen Körpers : Mit vierzig Kupfertafeln nach Vandergucht von Riepenhausen
Entstehung
Seite
132
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l zr Erstes Tapire!. Von den äußern Thcilen,

und auch unter allen übrigen Theilen der Haut, wo mandurchs Microsrop nach ihnen gesucht hat, sollen gesunden woi^-den seyn. Von diesen Drüsen nimt man an daß sie Schweißabsondern, welche Flüßigkeit man nur für die in größererMenge ausströinende und verdichtete Ausdünsiungsmateriehielt, bis Gancrocius uns versicherte, daß es sich andersverhielte, und daß in gleichen Zeiträumen mehr Ausdün-stungsmaterie als Schweiß abgesondert würde; und zwarvon der erstem ungefähr in Italien, wo er die Versuche ge-macht hat, täglich zwey und fünfzig Unzen, und von derletztem bey weiten nicht so viel selbst in den heftigsten Schwei-fen. Dieses scheint die Meinung von dem Daseyn dieserDrüsen zu begünstigen; wer aber Hr. Haies Versuche liefet,wird furden, daß was Sancrorius der eingebildeten, un-merklichen Ausdünstung, die verschieden wäre von dem wasin dem höchsten Grade Schweiß erzeugte, zurechnete, in derThak von den Lungen beym Athmen ausgesondert werde, undzehnmahl mehr betrage als die ganze gewöhnliche Ausdün-stung durch die Haut, auch scheint die durch beide Wege aus-gesonderte Flüßigkeit gleicher Natur zu seyn, de. n, wenndie Aussonderung durch die Haut in kaltem Wetter unter-brochen wird, so werden die Lungen überladen, wodurch einHusten entsteht durch den sich die Lungen zu besreyen suchen,und der in stärkerem Grade Engbrüstigkeit (Alibnio) wird.Daher kommt es auch, daß die welche im Sommer am stärk-sten ausdünsten, asthmatischen Zufallen im Winter am mei-sten unterworfen sind, und zwar am meisten, wenn die Luftdie sie athmen, voll Dünste, und also am wenigsten, fähigist, diese Materie von den Lungen abzuleiten. Daß dieseArt von Ausdünstung sehr beträchtlich ist, sieht man deut-lich wenn man an ein Glas oder jonst einen glatten und kal-ten Körper haucht.

Die Herrl)aur, (Klembrau, gch'yosg) ist die Mem-bran unmittelbar unter der Haut, welche das Fett in Zellenenthält; sie ist am dicksten am Bauch und an den Hinterbak-

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