Eittleicuttg zue Abhandl. den Muskeln. 6z
bekleidet, die die Reibung gelinder macht; wo sie aber sehrsehnicht sind, da sind diese Sehnen oft glatt genug um einesolche Bekleidung überflüßig zu machen. Außer dieser Mem-bran gibt es noch eine andere, die unter dem Nahmen dersehnichtcn Binde (ksleia tenciinola) bekannt ist, und einebesondere Betrachtung verdient. Die starke Membran ander Außenseite des Oberschenkels, welche zu dem l^lulcuiusfssLlslis *) und dem (Aulseus gehört, ist von großem Nutzenzur Entfernung des Oiutseus von dem Mittelpunkt der Be-wegung des Gelenks welches er bewegt, wodurch seine Kraftvermehrt wird. Auf eben die Art ändert die kslcia welchevon dem öicepx oubiti abgeht, seine Richtung zu demselbenZweck, diejenigen aber an dem Unterschenkel und Vorder-arm u. s. w. sind nur flache Sehnen, von welchen die Mus-kelfasern wie von Knochen entstehen. Es gibt auch an man-chen Stellen solche Sehnen zwischen den Muskeln, von wel-chen jeder Muskel auf gleiche Art entstehet; denn die Kno-chen selbst reichen nicht zu, der Hälfte der Fasern die zu ei-nem Muskel gehören zum Ursprung zu dienen; übcrdieß wä-ren die Fasern, wenn sie alle von den Knochen entstünden,der großen Unbequemlichkeit, einander zusammenzudrücken,nochwendig ausgesetzt.
*) lenlor kalcise Ist»« HIb.
Zwey,