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W. Cheselden's Anatomie des menschlichen Körpers : Mit vierzig Kupfertafeln nach Vandergucht von Riepenhausen
Entstehung
Seite
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44 Sechstes Rapikel.

Gelsnkschmiere für alle diese Gelenke. Auch ist an'der Hand-wurzel ein starkes Band, welches vom fünften zum achtenund dem Fortsatz des vierten Knochens lauft. Der eigen-thümliche Nutzen dieses Bandes ist, die Sehnen der Mus-keln die die Finger beugen niederzudrücken.

Der zahnförmige Fortsatz des zweytcn Halswirbels istmit dem Hinterhauptsbein durch ein Band verbunden, undwird an den vordem Theil des ersten Wirbels durch ein an-deres was an diesem Wirbel ist fest angeschloffen, damit esnicht das Rückenmark verletzen könne, und wenn entwederdieses Band oder der Fortsatz zerbrochen werden, so erfolgtdie Art von gebrochnem Hals welche mit einem schleunigenTode begleitet ist. Alle Wirbelknochen, so wie jede Verbindungbey der keine Bewegung statt hat, wird, wenn sie nicht durcheine Nach geschieht wie an den ungenannten Knochen unter-einander und mit dem heiligen Bein, durch dazwischen tre-tende Bänder, oder, wie man sie gewöhnlich nennt, Knor-peln an einander befestiget. Die ungenannten Knochen wer-den auch durch sehr starke Baader verbunden, welche vondem hintern Theil deripius der Hüftbeine nach dem heiligenBein, und andere welche von dem heiligen Bein und demKuckucksbein nach den spitzen und stumpfen Fortsätzen derSitzbeine lausen. Diese Bänder dienen auch zum Ansetzenvon Muskeln. Gegen das große Loch der ungenannten Kno-chen zu, hat die Hüftpsanne einen tiefen Ausschnitt, vondessen einer Seite zur andern ein Band läuft welches diePfanne ergänzt. Dieses Band ist zuweilen verknöchert. Eindiesem einigermaßen ähnliches Band befindet sich zwischen denFortsätzen des Schulterblatts.

Von dem Rande des Hüftbeins lauft zu dem desSchaambeiuS ein B^zd welches mit den Sehnen der Bauch-muskeln zusammenhangt, und ein Theil von ihnen zu seynscheint; sein Nutzen ist, die Schenkelblutgesäße bey ihremHerabsteigen nach der Lende zu bedecken. Unter diesem Bandund den Gesäßen habe ich oft einer, Bruch gejehen, und wie

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