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W. Cheselden's Anatomie des menschlichen Körpers : Mit vierzig Kupfertafeln nach Vandergucht von Riepenhausen
Entstehung
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Von den Armknochen. zz

kürzer und starker als irgend einer der andern Finger, weiles mit zu seinen Verrichtungen gehört, den andern allen zuwiderstehen. Das erste Gelenk ist sehr sonderbar, da jedesBein non dem andern ausgenommen wird, und es wieder aus-nimmt. Die Knochen der Finger sind an der innern Seitestach und etwas auögchöhlk, welches nökhig ist, um sür dieBeugemuskeln der Finger Raum und ihre Gestalt zum G ei-sen geschickt zu machen; da aber hierdurch ihre Durchmesserverringert, und sie folglich in der Richtung geschwächt wer-den, in der sie am leichtesten zu zerbrechen sind, so ist hier-vor durch die stärkere Substanz gesorgt.

Fünftes Kapitel.

Von den Knochen der Beine.

Schenkelktiochen (os kemorie) hat an seinem ober»Ende einen runden Kopf welcher in die Pfanne des ungenann-ten Knochens ausgenommen wird. In den meisten vierfüßi-gen Thieren ist dieser Kopf länglichcrund, und macht einefestere Arciculation, aber diese Gestalt laßt nicht so viele Be-wegung zu als die runde. Die zwey Fortsätze neben deinKopf werden der große und kleine Trochanter genannt, undsie sind augenscheinlich für die Anlage von Muskeln gebildet,sowie der Hals desSchenkelknochenö, der zwischen diesen Fort-sätzen und dem Kopf liegt, so gebildet ist, um für die nokh-wendige Menge Muskeln welche an der innern Seite derLende liegen, Platz zu machen, und auch dadurch daß ernach auswärts geht, den Muskeln, welche an seinen obernund äußern Theil sich ansetzen, lange Hebel zu verschaffen.Zwischen dem großen Trochanter und dem Hals ist eine starkeGrube in welche sich Muskeln ansetzen. Zwischen den zwey

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