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W. Cheselden's Anatomie des menschlichen Körpers : Mit vierzig Kupfertafeln nach Vandergucht von Riepenhausen
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Von den Rnochen des Gramms.

säße * ). Die Rippen beschützen die in der Brust enthalte-nen Theile, und wenn sie aufwärts gezogen werden, so wirddie Brusthöhle zum Einathmen vergrößert, und so umge-kehrt. In zwei) Kindern die ich zergliedert habe, fand ichdie Rippen inwärtö gebrochen, und aus der Außenseite flacheEindrücke von einem Daumen und Fingern, was dadurch ent-standen war, daß die Ammen sie an der Brust fest hieltenund sie bey einem Arm in die Höhe hoben, so daß durch dieöftere Wiederholung die Rippen inwendig wie grüne Stöckespalteten ohne daß sich die gebrochenen Enden trennten. Osthabe ich auch durch solche Handhabungen die Gestalt der Brustder Kinder ganz verdorben gesehn, wodurch Schwache desKörpers, Buckelund andere Krankheiten entstanden.

Das Brustbein, (liernum) besteht gemeiniglich ausdrei), zuweilen aus mehreren schwammichten Beinen, in dießsind die zwei) Rippen durch ihre Knorpel eingelenkt, welchezuweilen in starken Leuten, so wie in Ochsen und andern vier-füßigen Thieren, bewegliche Gelenke haben. An dem Endedes Brustbeins befindet sich der wegen seiner Gestalt so ge-nannte schwerdförmige Knorpel, (cartiisZo enlisoriuis) derauch sehr oft doppelt ist. Auch findet man oft Verschieden-heiten in der Gestalt der Knorpel welche die Rippen und dasBrustbein verbinden, zuweilen verbindet ein Knorpel zweyRippen, und zuweilen findet man einen Knorpel der an garkeine Rippe befestiget ist. Oft findet man in alten PersonenStücke davon verknöchert, und ich habe siezweymahl gänzlichverknöchert gefunden in zwei) Männern zwischen vierzig undfünfzig Jahren, die beyde mit einer großen Beschwerlichkeitim Alhemhohlen starben; außerdem hatte der eine die Gelb-sucht, und der andere die Wassersucht, in beiden aber wardie Lunge gesund.

Selten

n) Dieses ist falsch denn die Jntereostalnerven und Blutge-fäße laufen in merklicher Entfernung von diesen Furchen.