20 Zweites Aapirel.
gelfortsaßen des Keilbeins, befinden sich zwey kleine Löcherdurch welche Nerven und Blutgefäße zum Gaumen gehen *).
Die Pflugschar, (os vomer) fißt zwischen den Gau-menbeinen und dem Keilbein. Auch ist sie mit dem Fortsaßdes Siebbeinö und mit dem untern Theil des Oberkiefersverbunden. Ihr Vordertheil ist fchwammichk und ist fort-gesetzt bis zu dem mittler» Nafenknorpel. Dieses Bein und-Knorpel bilden die Scheidewand der Nase (lepmin nsli).
Das or,/jbcm§r'o/rrm *") wird gewöhnlich als ein be-sonderes Bein abgehandelt, obgleich es nur die schwain-michte Lamelle des Siebbeins oder der olka plana in der Naseist, vorzüglich des Siebbeins, mit welchem es allemahl zu-sammenhangk. Wir handeln dieses Bein besonders ab, umden Alten zu folgen, die nicht die Schedelknochen unterschie-den, so wie sie durch Narhe von einander getrennt werden,sondern nach den Verschiedenheiten ihres Gewebes, ihrerGestalt, Lage, oder Nutzen. So nannten sie auch diesenTheil 08 kponZiosum; so einen Fortsatz der Schlafbeine dersich mit den Backenbeinen verbindet 08 iuZalo. u. s. w.
Der Unterkiefer, (maxilla inferior) ist vermöge be-weglicher Knorpel durch zwey Fortsätze die procestus concl^.loistei heißen mit den Schlafbeinen eingelenkt. Neben diesenzwey Fortsätzen sind zwey andere die die procell'ue coronoi-ckei genannt werden, und an der innern Seite des Kinns istein kleiner rauher procestus innominstus An der in-
nern Seite dieses Beins, ist, unter jedem proceiH corona-1,8 ein großes Loch, welches unter die Zahne forclaust und
sich
S) koramins pter^o-pslstins poüios zum Durchgang der
Arterie, Vene und des Nervens gleiches Rahmens.
Loncka inferior.
««) 8pins mentalis interna die von der Anlage des 6enio-
gloilus und ^sniol^oiäeus herrührt.