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W. Cheselden's Anatomie des menschlichen Körpers : Mit vierzig Kupfertafeln nach Vandergucht von Riepenhausen
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Erstes RapLrel.

öffnen, sie werden sehr verschieden angetroffen, und sehr sel-ten sinder man sie schon bey Kindern. Diese Höhlen unddie oben beschriebene Grate, machen das Anbringen der Tre-phine auf dem Mittlern und untern Theil der Stirne gefähr-lich wo nicht unmöglich.

Düö SledloeM, (os etbmoisieum s. cribrikormc) -)ist ein kleines Bein von ungefähr zwey Zoll im Umfang,welches im vordem Theil der Basis des Hirnschädels sitzt,und von dem Stirnbein beynahe umgeben wird. Es ist vol-ler Löcher wie ein Sieb, durch welche, wie man sagt, dieGeruchsnerven gehen, was ich selbst aber nie habe entdeckenkönnen. In seiner Mitte erhebt sich ein starker Fortsatz derder Hahnenkamm, (crikia Aslli) heißt, und diesem entgegen-gesetzt ein dünner welcher zum Theil die Nase theilt. Dergrößte Theil der schwammichken Platten in der Nase gehört zudiesem Bein.

Das Aeilbeitl. (os ffbensiöeum) hat eine sehr un-regelmäßige Gestalt, es sitzt in derMilte der Basis der Hirn-schale, eingeschlossen von dem Stirnbein, dem Siebbein,den Pflugschar, dem Hinterhauptsbein, den Oberkiefern,den Scheitelbeinen, den Gaumbeinen, den Backenbeinen,den Schlafbeinen und Felsenbeinen, welche Theile von demletztem sind. Aus seiner innern Seite an dem Gehirn ist eineAushöhlung, die selig turcics heißt, die von vier Erhaben-heiten, die die procestuz clinoisiei genannt werden, einge-schloffen wird. Unter den vorder» dieser Erhabenheiten ge-hen die innern Kopfpulsadern ( srterise csrocicle« interuse)hindurch, und von ihren äußern Flächen gehen zwey dünnelange Fortsätze nach dem Theil des Stirnbeins welcher dievordem lobos des Gehirns von den hintern trennt. Der teilsturcics entgegengesetzt befindet sich ein Fortsatz, der einen

A) Lbeteläen's Oüeo^rspb^, D VIII. §8- 1 . et