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W. Cheselden's Anatomie des menschlichen Körpers : Mit vierzig Kupfertafeln nach Vandergucht von Riepenhausen
Entstehung
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zur Abhandlung von den Ruschen.

die mit Knorpel überzogen sind, oder wo Muskeln oder Liga-mente entstehn oder sich ansetzen, sind mit einer feinen Mem-bran bedeckt, die auf dem Schädel, kericrsmum, übrigensaber keriolieum, (Beinhaut), heißt. Sie dienet den Mus-keln indem sie macht daß sie leicht auf den Knochen hinglei-ten, und sich nicht an ihren harten und rauhen Theilen verletzenkönnen. Diese Membran ist überall mit kleinen Blutgefäßenangefüllt, die in die Knochen zu ihrer Ernährung hineindrin-gen. Die innere Substanz aber der größern Knochen, wirddurch Gefäße ernährt, die in schiefer Richtung die Knochendurchdringen, wie oben erwähnt worden.

Erstes Kapitel.

Näthe und Knochen des Schädels.

>!»iue tTkath entsteht durch das wechselseitige Ineknander-greifen zahnförmiger Einschnitte zweyer Knochen. Diejeni-gen Näthe die eigene Nahmen haben, werde ich hier beschrei-ben, die andern erhalten ihre Benennung von den Knochenwelche sie umgeben, und unter diesen sind sie bekannt.

Die Aronnarh , (8utura coronslis) läuft quer überden Schedel, von dem einen obern Rand des Keilbeinö zumandern, und verbindet die Scheitelbeine mit dem Stirnbein.

Die pfeilnarh,(8ukur3 8JAittsIi8) verbindet die Schei-telbeine , sie fängt an vom Hinterhauptsbein und geht fortbis zum Stirnbein, und in Kindern bis an die Nasenwurzel;denn bey ihnen besteht das-Stirnbein aus zwey Stücken, wel-ches bisweilen auch bey Erwachsenen statt findet.

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