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W. Cheselden's Anatomie des menschlichen Körpers : Mit vierzig Kupfertafeln nach Vandergucht von Riepenhausen
Entstehung
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Vorrede.

mehr seyn können, aber ich wollte theils das Buchnicht mit Anmerkungen überschwemmen, theilsglaubte ich auch, daß sehr ins feine und kleine zugehn, wider den Zweck dieses Buchs wäre«Physiologische Jrrthümer zu widerlegen habe ichvöllig unterlassen, weil physiologische Betrachtun-gen eigentlich doch nur Nebensache in diesem Werkesind. Da die Abbildung der weiblichen Ge-burtstheile nicht von dem Werthe wie die übrigenist, so habe ich in deren Stelle eine von Regnerde Graaf stechen lassen, dessen Abbildungen selbstder große Albm als Meisterstücke rühmt.

Vielen meiner Leser wird es vielleicht nicht un-angenehm seyn, einiges von den Lebensumständendes Verfassers, dieses großen Zergliederers undWundarztes zu wissen, ich füge also folgendeNachrichten aus der LioZrapKia Lrltannica bey:

William Cheselden wurde im Jahr 1688 inLurron on tke M 11 im Kirchspiel Somerby inder Grafschaft Leicefter gebohren. In seinem fünf-zehnten Jahre kam er nach London unter die Auf-sicht des berühmten Cowpers, und studirte unterFerne, der Wundarzt des St. Thomas Hospitalswar, die Wundarzneykunst. In seinem zweyund zwanzigsten Jahre hielt er selbst schon Vorle-sungen über Anatomie, wovon er im Jahreinen Entwurf drucken ließ. In eben diesem Jahrewurde er auch schon zum Mitglied der Königl. Ge-sellschaft der Wissenschaften aufgenommen, und von

dieser