VII
Vorrede.
Der ehrliche Mundmus, dem übrigens immerdas Verdienst bleibt eine nachher so gangbaregroße Bahn zuerst betreten zu haben, ward schonin der ersten Hälfte des XVItm Jahrhunderts durcheine Menge andrer anatomischer Handbücher ver-drängt, und nach und nach fast gar vergessen. Vie-len nachherigen, die etwa einen sehr einseitigen undbloß temporären Werth hatten, ist es nicht bessergegangen. So z. B. dem Leonh. Fuchs u. a.dergl. Epitomatoren die bloß den Vesalius in einCompendium (im Wortverstande) brachten.
Um die Mitte des vorigen Jahrhunderts ha-ben ein Paar dergleichen Handbücher erne ganz auf-fallend große und verdiente Ceiebritat erlangt.Das von Vesling nemlich und von Th. Bar-tholin. Von beiden hat Gerh. Blasius Prof,zu Amsterdam ein Paar Ausgaben besorgt, die nichtsweniger als selten, und doch selbst für unsre Zeitennoch so nutzbar und reichhaltig sind, daß ich mirdiese Gelegenheit nicht kann entgehen lassen, siemanchem jungem Leser, dem diese Vorrede etwa indie Hände fällt, recht sehr zu empfehlen. IchMeine tvntaZma, — commentario atgue
appenälce rmcluin a F/a/o, ^mlk. 1666. 4.UNd Von Fak-t/ro/rm anstome renovaM die LeidnerAusgabe v. I. 167z. 8. die beide noch garhäufig in Auktionen Vorkommen, und eine rechte Füllevon wichtigen und doch nicht gemeinen Bemerkun-gen aus den nützlichsten und doch jetzt wenig gele-senen anatomischen Schriften jener Zeit enthalten.
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