Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
678
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Handwerkern selten den fnnfzi rsken, oder auch den hnn-dertstm Theil von der Zahl aller im Lande vorhandenenFami ien ausmachen. A'"er für so große Lander, alsFra iirelch >md England sind, wird die Zahl der Men-sch n, die bey der Landwirthschaft gebraucht werden,von einigen Schriftstellern auf die Häifte, von andernauf ein Dritcheil aller Einwohner des Landes geschaht;und, meines Wissens, hat sie keiner geringer, als auf«in Fünftheil, angeschlagen. Da nun die Erzeugnisseder Landwirthfchaft, in Frankreich sowohl, als in Eng?land, zum größten Theile im Lande selbst verbrauchtwerden: so muß, nach diesen Berechnungen, jede beyder Landwirthschaft angestellte Person, bloß der Kund-schaft von einer, zwey oder höchstens vier, der ihrigenähnlichen Familien bedürfen, um das ganze Produktihrer Arbeit abzusehen. Der Ackerbau kann sich daherin der nachkheiligen Lage eines beschränkten Markts weiteher behaupten, als die Manufakturen. Freylich wurdein dem alte» Aegypten und in Jndostan, der Nachtheildes beschrankten auswärtigen Markts, durch die Vor,theile vieler schrffdarcn Ströme und Kanäle großentheilSausgewogen, und dadurch allen Erzeugnissen der ver,schiekenen Provinzen dieser Länder, der ganze einhei-mische M rkc, auf die nutzbarste Weise geöfnet. Auchmachte der weite Umfang von Jndostan den einheimischenMarkt dieses Landes sehr groß und zur Unterstützungeiner Men w von Manufakturen zureichend. Aber dergeringe Umfang des alten Aegyptenö, daß nie so großwar als England, muß immer den einheimischen Marktdieses L nves zu enge eingeschränkt haben, als daß einegroße Mannigfaltigkeit von Manufakturen dabey hättesiatc finden können. Dem zu Folge ist Bengalen, die-

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