Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
675
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breiteten auswätigen Markt, nicht blühen. Man er-wäge, daß die Vervollkommnung des Manufactursteißeslediglich von der Theilung der Arbeit, und daß, wiewir bereits gesehen haben, in jeder Manufaktur, derGrad, wie weit diese Theilung getrieben werden soll, vondem Umiange des Markts, abhängt. Nun ist aberChina ein land von solcher Große; es hat eine solcheMenge von Einwohnern; sein Clima ist so verschieden,und die Erz»ugnisse der verschiedenen Provinzen sind da-her so mannigfaltig; die Verbindung unter den meistenProvinzen ist durch die Fahrt zu Wasser so sehr erleich-tert, und durch alles dieses der einheimische Markt die-ses Landes so sehr erweitert worden, daß er allein hin-reicht, die größten Manufakturen zu unterstützen unddie stärkste Theilung der Arbeiten zu veranlagen. WaSden Umfang anbeirlsr: seist vielleicht der Markt vonChina selbst nicht geringer, als der Markt aller Ländervyn Europa zusammen genommen. Wenn indesseneine größere Ausbreitung des auswärtigen Handels, zudiesem großen einheimischen Markte, auch noch den aus-wärtigen Markt der ganzen übrigen Welt hinzu thäte,und wenn dann zumahl ein guter Theil dieses Handelsmit chinesischen Schaffen getrieben würde: so müßtenunfehlbar die Manufakturen in China noch beträchtlichzunehmen und die hervorbringenden Kräfte seines Ma-nujacnirsteißes gar sehr verstärken. Vry einer mehrausgebreiteten Schiffahrt würden natürlicher Weise dieChinesen nicht nur die Kunst erlernen, die mancherleyMaschinen, deren man sich in andern Ländern bedient,selbst zu verfertigen und zu gebrauche», sondern sich auchdie übrigen Verbesserungen in Künsten und Gewerbenzu eigen machen, welche in allen Theilen der Welt ge-ll u 2 tne-