del ins Ausland ermuntert «erden möchten, verboth erdie Ausfuhr des Getreides, und verschloß alsi) den Ein-wohnern des Landes, für das allerwichtigsie Erzeugnlßihres Fleißes, jeden auswärtigen Markt. Dieses Ver-koch, verbund n mir dm Einschränkungen der alten fran-zösisch n ProvinzialgefeHe in Ansehung des Transportsdes Getr ides auS einer Provinz in die andere, und mitden wlllkühr ichen und drückenden Auflagen, die manfast in allen Provinzen von dem Landmanne erpreßte,entkräftete oen Ackerbau des Landes, und ließ ihn nichtauf die Stufe der Cultur kommen, die er sonst in einemso fruchtbaren Boden und unter einem so glücklichen Him-melsstriche erreicht haben würde. Diesen Zustand derEmkrästung und Unterdrückung fühlte man, mehr oderweniger, im ganzen Lande, und man stellte über dieUrsachen desselben vielfache Untersuchungen an. EineUrsache schien darin zu liegen, daß Colbert bey seinenAnordnungen dem städtischen Gewerbfleiße, vor demländlichen, den Vorzug gegeben hatte.
Wenn der Stab zu sehr auf die eine Seite gekrüm-met ist, und man ihn gerade machen will: so muß manihn eben so stark aufdie andere Seite biegen. Es scheint,daß die französischen Philosophen, die dasjenige Systemin Vorschlag gebracht haben, welches den Ackerbau zureinzigen Quelle der Einkünfte und des Reichthums injedem Lande macht, die in diesem Sprichworte liegendeLehre befolgt haben. " So wie in Colberts Plane diestädtische Betriebsamkeit gegen die ländliche, unstreitigzu hoch angeschlagen war: so scheint sie, in ihrem Sy-steme, zu tief unter diese herabgesetzt zu seyn»
Sie theilen die Menschen, von welchen man vonjeher angenommen hak, daß sie zu dem jährlichen Er-
Es z Zeugnisse