und bewirken, daß zwar wohl überhaupt jährlich nichtweniger Wolle erzeugt werde, als vorhin erzeugt wordenist, aber doch weniger, als nach dem jetzigen Lause derDinge wahrscheinlich wäre erzeugt worden, wenn mandieser Waare einen ganz freyen Verkehr, ben dem sieauf ihren natürlichen ur.d angemessenen Preis gestiegenwäre, gestattet hätte. Allein, ich bin geneigt, zu gll>Li-beri , daß die Quantität des jährlich,n Erzeugnisses,durch diese Anordnungen nicht viel, obgleich um euvas,geringer geworden ist. Nicht bloß um Wolle zu erzeu-gen legt der Schafereybesitzer seinen Fleiß und sein Ka-pital an. Er erwartet seinen Gewinn ntchr sowohl vondem Haare, als von dem Körper des Schaft; und derordentliche oder Mittelpreis des Fleisches muß ihn oftfür den herabgesunkenen Mittelpreis der Wolle schadlos.halten. Im ersten Bande' dieses Werks ist angemerktworden, „daß alle Verordnungen, welche dahin ab-„zwecken, Wolle nnd rohe Häute wohlfeiler zu erhal-lten, als sie nach dem natürlichen Gangs der Dinge„seyn würden, in einem wohl angebaueten lande zu-„gleich den Erfolg haben, das Fleisch etwas tPurer zu„machen. Der Preis des großen und kleinen Viehes,„welches auf angebauetem Lande ernährt werden soll,„muß hoch genug seyn, um dem Grundherrn die Ren-„te, und dem Pachter den Gewinnst abzuwerfen, den„beyde von angebauetem Lande zn erwarten berechtiget„sind. Ware der Preis nicht so hoch: so würde man„bald aufhören, Vieh auf diese Weise zu füttern. So„viel also nun von diesem Preise nicht durch den Ver-kauf der Wolle und der Haut bezahlt wird, muß aus„dem Verkaufe des Fleisches herauskommen. Je we-„niger für das eine bezahlt wird, desto mehr muß fürSmirh Unters. 2. Th. R r „das
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