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thnms doch nicht ganz gleichgültig seyn kann, aber nichtde» Bedienten. Das wahre Interesse der Herren, —-wenn sie es nur nicht verkennen wollten — ist auchdaö Jmeresse des Landes; *) und nur Unwissenheit undniedrige kaufmännische Vorurtheile können sie bewegen,das Land zu drücken. Aber daö wahre Interesse der Be-dienten ist nichts weniger, als daö Interesse des Landes;und die klarste Einsicht in die Sache würde ihren Placke-reyen darum nicht nothwendig ein Ende machen. DieAnordnungen, die deßwegen von Europa aus ergangensind, sind oftmahls sehr sticht, indessen ist die Absichtdabey meistens gut gewesen. Die Anordnungen der Be-dienten in Indien haben zuweilen mehr Einsicht, aberschlimmere Absichten verrathen. Immer ist es eine selt-same Regierung, wo jede an derselben Theil habende Per-son so geschwind als möglich das Land wieder zu verlassen,und folglich ihre Regierungsgeschafte zu endigen wünscht;wo jeder solche kleine Regent, der heute das Land verlas-sen und seinen ganzen Erwerb mit sich genommen hak,morgen völlig gleichgültig dabey seyn würde, wenn auchdas ganze Land in einem Erdbeben unterginge.
Indessen will ich durch alles dieses keinesweges denallgemeinen Charakter der Bedienten der ostindischen Ge-sellschaft, und noch viel weniger den Charakter einzelnerPersonen, in ein gehässiges Licht stellen. Nur das Re-gierungssystem, nur die Lage, in welche diese Leute ge-setzt
*) Unterdessen ist das Interesse, das jeder einzelne Inhaber ei-ner Actie bey der ostindischen Compagnie hat, keinesweges ei-nerley mit dem Interesse des Landes, aus dessen Regierung er,als stinimgcbeiides Mitglied, Einfluß bekömmt. Man s. imfünften Buche das r. Kapitel, in der zlcn Abtheilung.