deln, und daß es vergeblich ist, ihnen dieses verbiethenzu wollen. Es wäre gewiß sehr thöricht, zu erwar«ten, Laß die Diener eines großen Handelshauses, zehntausend Meilen von ihren Herren entfernt, und also al-ler Aufsicht entzogen, durch einen bloßen Befehl derselbensich sollten abhalten lassen, auf ihre eigene Rechnung Ge-schäfte zu treiben, daß sie die Mittel, ihr Glück zu ma-chen, in Händen haben, und doch der Hofnung dessel-ben auf immer entsagen, und daß sie sich mit den mäßi-gen Besoldungen, die ihnen ihre Herren geben, begnü-gen sollten; mit Besoldungen, die, so mäßig sie auchsind, doch selten erhöhet werden, da die Gewinnste, wel-che die Gesellschaft selbst bey dem Handel macht, dazunicht groß genug sind. Unter solchen Umständen denBedienten der Gesellschaft den Handel auf eigene Rech-nung nicht gestatten wollen, müßte unfehlbar bewirken,daß die obern Bedienten, unter dem Verwände, demBefehle ihrer Herren Genüge zu thun, diejenigen Un-terbedienten, die das Unglück hätten, ihnen zu miß-fallen, unterdrücken würden. Natürlicher Weift suchendie Bedienten zu Gunsten ihres Privathandels eben einsolches Monopol einzuführen, als der allgemeine Handelder Gesellschaft hat. laßt man sie nach ihrer Willkührverführen: so werden sie dieses Monopol offenbar undohne Scheu einführen, und jedermann den Handel-mitden Artikeln, die sie sich selber vorbehalten, schlechter-dings untersagen. Doch, dieß wäre vielleicht noch daserträglichste Mittel, ein solches Monopol einzuführen.Wen» ihnen dieß aber von Europa aus verbothen wird:so werden sie dennoch, heimlich und durch Umwege eingleiches Monopol erschleichen, das für das Land selbstnoch verderblicher ist. Sie werden sich die Gewalt der
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