Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
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Einkünfte von den Einkünften der Unterthanen. Jemehr nun diese Einkünfte haben, je größer das jährli-che Erzeugniß ihres Bodens und ihrer Arbeit ist: destomehr können sie dem Landesherr» abgeben; und es istdaher der Vortheil des letzter n, dieses jährliche Erzeug-niß , so viel als nur möglich, zu vermehren. Wenn aberhierbcy stder Landesherr seinen Vortheil findet: so istdieß besonders der Fall da, wo die Einkünfte des Lan-desherr» , wie in Bengalen, hauptsächlich aus derLandrente entspringen. Unfehlbar muß diese Landrentemit der Quantität und dem Werthe des Erzeugnisses imVerhältniß'' stehen; und beyde hangen von dein Um-fange des Markts ab. Die Quantität richtet sich im-mer mehr oder weniger nach dem Verbrauchs derer,die Vermögen genug haben, die Erzeugnisse zu bezah.len; und der Preis richtet sich nach der stärker» oderschwächer» Concurrenz. Ein solcher Landesherr findetalso seinen Vortheil dabey, wenn er seinen Landespro-ducten den ausgebreitetsten Markt verschafft, wenn ervollkommene Handelssreyhsit gestattet, um die Mengeund die Mitwerbung der Käufer, so viel nur möglichist, zu vermehren, und wenn er in dieser Absicht nichtnur alle Mompslien, sondern auch alle Hindernisse desTransports der Erzeugnisse aus einer Provinz in dieandere, ihrer Ausfuhr in fremde Länder, und der Ein-fuhr aller Waaren, gegen welche Erzeugnisse des Landeseinaetmlscht werden können, entfernet. Er wird auf die-se Weise die Menge und den Werth der Erzeugnisse undfolglich seinen eigenen Antheil an denselben, oder mitandern Worten, seine Einkünfte, am sichersten ver-mehren.

Allein