557
ren, an sich zieht. Aber durch diese Abwendung desFleißes und der Kapitalien von den Verbesserungen desBodens n ird aucb eine andere große Quelle des Einkom-mens, die Landrmke, nothwendiger Weise in ihremWachsthum? aufgehalten. Neberdieß steigt mit denGewi nste» des Handels zugleich auch der Zinsfuß beyausge'.iehencn Geldern. Nun richtet sich aber der Preisdir tm-direyen— das Verhältniß des Kapitals, mitweichem man sie erkaufen kann, zu der jährlichen Ren-ke, welch? st-: bringen — nach dem Zinsfüße, fällt,wenn dieser steigt, und steigt, wenn dieser fällt. DasMonopol schadet also dem Interesse des LandeigenrhümerSaus eine doppelte Weise: einmahl, indem es die natür-liche Vermehrung seiner jährlichen Renten verhindert,und zweyten», indem es den Preis herabsetzt, um wel-che» er sonst seine Ländereyen hätte verkaufen können«
Das Monopol erhöhet zwar den kaufmännischenGewinn, und macht also unsere Kaufleute um etwasreicher. Da es aber die natürliche Vergrößerung desKapitals verhindert: so muß es auch die Tctalsummealles Einkommens, welches die Londesbewohner von ih-ren Gewinnsten am Kapitale ziehen, eher vermindern,als vermehren; denn ein kleiner Gewinn von einem gro-ßen Kapitale giebt reichlichere Einkünfte, als ein großerGewinn von einem kleinen. Das Monopol erhöhet dasVerhältniß des Gcwinnstcs zum Kapitale, ober es ver-hindert, daß die Summe aller Gewinnste so hoch steigt,als sie ohne Monopol steigen würde.
Alle ursprünglichen Quellen der Einkünfte, der Ar-beitslohn, die Landrente und der Kapitalgcwinnst wer-
den