Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
545
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Endlich hak das Monopol des Koloniehandeks aucheinen Theil desLandeskapitals aus dem auswärtige >Coa-sumrionshandel ganz verdränget, und in den Zwischen-handel aezwungen, folglich diesen Theil mehr oder weni-ger dem brittischen Gewerbsleiße entzogen, und ihn dafürauf den Gewerbfleiß theils der Kolonien, theils andererLänder, verwendet.

So werden die Güter, zum Beyspiel, welche mitdem großen blcberschusse der 82,000, wiederum ausge-führter Oxdöste Toback angeschaffet worden sind, nichtalle in Großbritannien verbraucht. Ein Theil davon,zum Beyspiel deutsche und holländische Leinwand, gehtnach den Kolonien, zu deren Verbrauche, zurück. Al-lein der Theil unsers Kapitals, der den Toback kauft,mir welchem nachher diese Leinwand gekauft wird, mußnothwendig unserm Gewerbsieiße entzogen, und sämmt-lich dem Gewerbfleiße, theils der Kolonien, theils derLander, die diesen Toback mit dem Erzeugnisse ihres Flei-ßes bezahlen, zugewendet werden.

Ueberdicß scheint das Monopol des Koloniehandelsdadurch, daß es mehr von dem brillischeu Kapitale indiese» Handel hinein gezwungen hat, als ihm von selbstzugeflossen seyn würde, das natürliche Gleichgewicht un-ter den verschiedenen Zweigen der brittischen Betriebsam-keit gestört zu haben. Großbritanniens Gewerbsleiß hät-te sich nach einer großen Menge kleinerer Markte richtensollen, und muß sich nun vorzüglich nach einem einzigengroßen Markte richten. Sein Handel sollte in sehr vie-len kleinen Kanälen umlaufen, »nd man hat ihn in Ei-nen großen Kanal geleitet. Daher «ber ist das ganzeSystem seines Gewerbes und Handels unsicherer, undSmith Unters. 2. Th» M M sein