Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
502
Einzelbild herunterladen
 

dadurch, daß es den Preis einer Waare, die außer-dem wenig gckten würde, erhöhet, und die Kolonistenin den Stand senk, bey einer Sache noch einigen Ge-winn zu machen, die sonst bloßer Aufwand gewesen wäre.

In einem nicht zur Halste bevölkerten und nicht zurHalste urbar gemachten Lande vermehrt sich natürlicherWelse tasVich über das Bedürfniß der Einwohner, undhüt also ösiers wenig oder gar keinen Werth. Es istaber schon vorhin bewiesen worden, daß der Preis desVuhes nothwendig m«c dem Getreidepreise in einem ge-wissen Verhältnisse stehen müsse, bevor die meisten Län-dereyen eines Landes urbar gemacht werden können.Wenn nun der ausgebreitete Verkauf des amerikanischenViehes, in allen Gestalten, geschlachtet und lebendig,erlaubt wird: so erhöhet das Gesetz den Werth einerWaare, deren hoher Preis die Cultur so wesentlich be-fördert. Indessen mögen die guten Wirkungen dieserFreyheit, durch die Acte aus dem vierten Jahre Georgsdes dritten, im izten Kap. welche Haute und Felle un-ter die genannten Waaren setzt, und dadurch den Werthdes amerikanischen Viehes verringert, etwas gchcmmetworden seyn.

Großbritanniens Schiffahrt und Seemacht durchErweiterung der Fischereyen unserer Kolonien z» vermeh-re», ist ein Gegenstand, den die Gesetzgebung zum be-ständigen Augenmerke gehabt zu haben scheint. DieseFischereyen haben, in dieser Rücksicht, alle Ermunte-rungen genossen, welche die Freyheit ihnen geben konnte,und sie sind daher sehr blühend geworden; insbesonderewar die Fischern) von Neuengland, vor den letztem Un-ruhen, vielleicht eine der wichtigsten in der Welt. Der

Wall-