489
Provinzen Neujork und Neujersey getheilt wird, würdeohne Zweifel, auch wenn sie unter holländischer Herr-schaft geblieben wäre, ansehnlich geworden seyn. DieMenge und Wvhlfeilheic guter Ländereyen sind solchemächtige Ursachen des Gedeihens, daß die allerschlimm-sie Regierung ihren thätigen Einfluß kaum hemmenkann. Uebcrdicß macht die große Entfernung von demMultcrsiaare, daß die Kolonisten dem Alleinhandel derGesellschaft durch Schleichhandel mehr oder weniger aus-weichen können. Gegenwärtig erlaubt die Gesellschaftallen holländischen Schiffen den Handel nach Surinam,gegen die Abgabe von zwey und ein halbes vom Hundertfür den Werth der Ladung, und hat sich nur den gera-den Handel von Afrika nach Amerika, der sich fast al-lein auf den Sklavenhandel einschränkt, ausschließlichvorbehalten. Diese Milderung des Privilegiums istwahrscheinlich die Haupkursache des Wohlstandes, in demdiese Kolonie sich nunmehr befindet. Curacoa und Eu-staiia, die beyden beträchtlichsten holländischen Inseln,stehen als Freyhäfen den Schiffen aller Nationen offen;und diese Freyheit, mitten unter großem Kolonien, de-ren Häfen nur den Schiffen einer einzigen Nation geöff-net werden, ist die Haupkursache von dem Wohlstands-dieser beyden unfruchtbaren Inseln.
Die französische Kolonie in Kanada wurde, wäh-rend des größten Theils des vorigen Jahrhunderts undwährend eines Theils des gegenwärtigen, von einer aus-schließenden Gesellschaft regieret. Bey einer so ungün-stigen Verwaltung blieb sie gegen andere neue Kolonienzurück; aber sie nahm weit schneller zu, seit dem dieseGesellschaft, nach dem Falle des sogenannten Missisip-
Hh 5 pisy.