Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
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geringen Menge, die die Natur davon hier und da ab»gesetzt, und von den harten und schwer zu behandelndenKörpern, in welche sie diese geringe Menge fast allent-halben eingeschlossen hat, folglich von der Arbeit unddem Aufwande herrühre, ohne welche maH ihr nichtbcykonm'en und sie erhalten kann. Sie haben sich ge-schmeichelt, man werde von diesen Metallen eben sostarke und reichhaltige Adern finden, als man von Bley,Kupfer, Zinn oder Eisen zu finden pstegt. Sir Wal-ter Raleighs Traum von der goldenen Stadt und demLande Eldorado kann uns überzeugen, daß selbst weiseMänner von diefim seltsamen Wahne nicht ganz freygeblieben sind. Mehr als hundert Jahre nach dem To-de dieses großen Mannes, glaubte der Jesuit Gumilanoch an die Wirklichkeit dieses wunderbaren Landes,und äußerte sich mit großer Warme, und ich darf wohlsagen, mit großer Aufrichtigkeit darüber, wie glücklicher seyn würde, wenn er das Licht des Evangeliums untereinem Volke ausbreiten könnte, das die frommen Ar-beiten eines Vekehrers so gut zu belohnen im Standewäre.

In den von den Spaniern zuerst entdeckten Län-dern kennt man gegenwärtig keine Gold- oder Silber-bergwerke, die man des Betreibens werth hielte. DieMenge der Metalle, weiche die ersten Abentheurer da-selbst gefunden haben wollten, war vermuthlich eben sosehr übertrieben, als die Reichhaltigkeit der Werke,die unmittelbar nach der ersten Entdeckung betriebenwurden. Indessen waren die Erzählungen von dem,was diese Abentheurer gesunden haben sollten, hinrei-chend, die Habsucht aller ihrer Landslcnte zu entstam-men.