Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
475
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acht Jahren völlig fertig wurde, und als man^ ummehr zu bekommen, in den Bergen nachgraben mußte:da war es »ich? mehr möglich, diese Abgabe zu bezahlen.Die strenge Eintreibung derselben soll die erste Ver-anlassung gewesen seyn, den Bergbau in Sanct Do-mingo ganz auszugeben. Er ist nachher nie wieder inGang gekommen. Die Abgabe wurde daher bald aufein Durcheil, dann aus ein Fünfeheil, nachher auf einZchntheil, und zuletzt aus ein Zwanzigrhei! von deinEi trage der Goldbergwerke im Ganzen herabgesetzt.Die Abgabe vom Silber blieb lange Zeit ein Fünfcheildes ganz n Ernvgi-ö, und ist nur in dem jetzigen Jahr-hunderte auf ein Zehnchcil herabgesetzt werden. Denersten Abentheurern mag am Silber nicht viel gelegen ge-wesen leyn: nichts geringeres als Gold schien ihrer Auf-merksamkeit würdig.

Alle spatere Unternehmungen der Spanier in derneuen Welt, noch denen des ColumbnS, scheinen vondemselben Beweggründe eingegeben zu seyn. Es warder Heißhunger nach Golde, der den Oieda, den Ni-cuessa und Voseo Nngnes von Valboa nach der Landengevon Dai ien, den Cortez nach Mepieo und den Almaground Pizarro nach Chili und Peru trieb. Wenn dieseAbcnchenrer auf einer unbekannten Küste landeten: so er-forschten sie immer zuerst, ob daselbst Gold zu findensey; und nach den Nachrichten, die sie hierüber einzogen,beschlossen sie, entweder das Land zu verlassen, oder sichdarin fest zu setzen.

Von allen den kostbaren und unsichern Projekten,welche meisteutheils die, welche sich damit befassen, anden Bettelstab, bringen, ist wohl keines so verderblich,

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