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Die Baumwollenpflanze lieferte zwar das Mate-rial zu einer sehr wichtigen Manufactur, und war da-mahls für die Europäer unstreitig das schätzbarste Er-zeugnis; aus dem Pflanzenreiche dieser Inseln. Weilaber am Ende des fünfzehnten Jahrhunderts die Musse-line und andere baumwollene Zeuge aus Ostindien inganz Europa sehr beliebt waren: so wurde die Baum-wolle selbst nirgends verarbeitet; folglich konnte selbstdieses Erzeugniß, in den Augen der Europäer damahlsnicht sehr wichtig scheinen.
Da ColumbuS weder in dem Thierreichs nochPflanzenreiche der neuemdeckken Länder etwas fand, daseine sehr voriheilhaste Schilderung derselben hatte recht-fertigen können: so richtete er seine Aufmerksamkeit aufdie Mineral:en. In dem Reichthums der Producte die-ses dritten Reiches, hoffte er hmlänglichcn Ersatz für dieArmuth der bendcn andern Reiche zu finden. Die klei-ne» Stückchen Gold, womit die Einwohner ihre Klei-dung ausschmückten, und die sie, wie er erfuhr, in denBächen flniden, welche von den Gebirgen herabström-ten, waren hinreichend, ihn zu überzeugen, daß dieseGebirge voll der reichsten Goldadern waren. SauetDomingo wurde daher als ein Land b schrieben, dasUeberstuß an Golde besitze, und also (nach den Vornr-thcilen nicht nur der jetzigen, sondern schon der damah-ligen Zeiten) eine unerschöpfliche Duelle wahrer Reich-tbümer für die Krone und das Königreich Spanien sey.Da Eolumbns, nach Vollendung seiner ersten Reise, ineiner Arr von Triumphe vor den Beherrschern von Ca-siilien u! d Arraaonien auszog, wurden die vornehmstenErzeugnisse der entdeckten Lander feyerlich vor ihm her-
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