Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
458
Einzelbild herunterladen
 

Vers, I o Denkers. In Frankreich werden aber auseiner solchen Gtark dreyßig ^ouisd'or, jeder zu vier >mdzwanzig Uvr S, oder überhaupt 720 tivres gepräget.Folglich erhöhet das AnSpcagen den Weich eu^er Giarkedic.'maßigen Gol' rs um den Unleeselueo zwischen 671Uores, 10 Dein rs, und 720 Uvres, oder um 48Uvres, 19 Sons und 2 DenierS.

Durch den SchlagschuH muß der Gewinn vom Ein-schmelzen neuer Münzen ganz oder zum Tu i, egfallen.Dieser Gewinn entsteht immer aus dem Uuit.i schiedezwischen dem Gehalte, den die umlaufende rvlüiize ei-gentlich haben sollte, und dem, den sie wiuüch hat.Betragt dieser Unterschied weniger, als der Schlag-scyotz: so entsteht Verlust, anstatt Gewium. erdem Schlagschatze gleich: so sindet weder Gewinn, nochVerlust statt. Betragt der Unterschied m-hr: . ent-

steht zwar Gewinn, aber doch nicht so vie., ai - d n,,, gar keinen Schlaaschah ggbe. Wenn, zmn 4 ,>ey-spiel, vorder letzten' Umpragung der Goldmünze, derSchlagschatz fünf vom Hundert betragen hätte: so wärebeym Einschmelzen der Goldmünzen ein Verlust vondrey vym Hundert gewesen. Hätte der Schlrgschatzzwey vom Hundert betragen: so halte weder Gewinnnoch . Verlust statt gefunden. Wäre der Schlagschatz?ms vom Hundert gewesen: so hätte ma» Gewinn ge-habt, aber nur eins anstatt zwey vom Hindert. Ueberall,wo man das Geld einander zuzahlt und nicht zuwägt,ist also der Schlagschatz das wirksamste Mittel, dasEinschmelzen der Münze, und eben deßwegen auch dieAusfuhr derselben zu verhindern. Gemeiniglich werdennur die besten und schwersten Stücke eingeschmolzen oderausgeführt, weil an diesen das meiste zu gewinnen ist.

Das