Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
442
Einzelbild herunterladen
 

442

bung dieser Gesetze wacht, in zwey so sehr armen Lan-dern, die zusammen jährlich mehr als sechs MillionenPfund Sterling einführen, nicht nur auf eine mehr un-mittelbare , sondern auch gewaltsamere Weise denWerth dieser Metalle herabsetzen, als ihn die Kornge.setze in Großbritannien herabsetzen können. Sodannhat die schlechte Polizei) dieser Länder kein Gegengewichtin der allgemeinen Freyheit und Sicherheit des Volks.Die Industrie ist dort weder frey, noch sicher; und diebürgerliche und kirchliche Verfassung in Spanien undPortugal ist allein hinreichend, ihre jetzige Armuth zuverewigen, wenn auch ihre Handelseinrichtungen ebenso weise waren, als sie großentheils widersinnig undthöricht sind.

Die Acte aus dem dreyzehnten Jahre des jetzigenKönigö, im gzstenKap. scheint in Absicht auf die Korn-geletze ein neues System eingeführt zu haben, das invielerlei) Betrachte besser, aber in zweyerley Rücksichtennicht ganz so gut ist, als die vorigen.

Durch dieses Statut, werden die hohen Einfuhrzöl-le auf das zum inländischen Verbrauche bestimmte Ge-treide aufgehoben, so bald der Preis des mittelmäßigenWeißens auf acht und vierzig Schillinge, des mittelmä-ßigen Rokkens, der Erbsen oder Bohnen auf zwey unddreyßig Schillinge, der Gerste auf vier und zwanzig unddes Hafers auf sechzehn Schillinge, für den Quarter, ge-stiegen ist. Dagegen ist nur ein geringer!Zoll vonsechs Pfennigen St. auf den Quarter Weißen, und soauf das übrige Getreide nach Verhältniß, gelegt wor-den. In Absicht also auf diese verschiedenen Getreide-arten, und insonderheit auf den Weihen, kann der in-ländische