4Z7
Vortheil dabey finden, dem letztem Getreide i'n solcherMenge zuzuführen, daß die Beschwerde der Theurungdadurch vergrößert würde. Nicht die reichliche Versor-gung des einheimischen Marktes war der unmittelbareZweck jener Statuten: sondern man wollte, unter demVerwände den Ackerbau zu befördern, den Geldpreisdes Getreides so hoch, als nur möglich treiben, undfolglich eine immerwährende Theurung auf den inländi-schen Märkten unterhalten. Bey der erschwerten Ein-fuhr war die Versorgung dieses Markts, selbst in sehrtheuern Zeiten, bloß auf die einheimischen Ernten einge-schränkt; und durch die Begünstigung der Ausfuhr, wennder Quarter bis acht und vierzig Schillinge galt, konnteselbst in ziemlich theurer Zeit diesem Markte nicht dieganze Ernte zu gute kommen. Die temporalen Gesetze,die auf eine bestimmte Zeit die Getreideausfuhr verbie-then, und die Zölle auf die Einsuhr für eine bestimmteZeit aufheben, Hülfsmittel, zu welchen Großbritannienschon so oft seine Zuflucht hat nehmen müssen, beweisengenugsam, wie unschicklich das System überhaupt sey.Wäre dieses System gut, so hätte man nicht so oft da-ran abweichen dürfen.
Wenn alle Völker das wohlwollende System derfreyen Ausfuhr und Einfuhr befolgten: so würden dieverschiedenen Staaren, welche einen ganzen Welttheilausmachen, in dieser Rücksicht den verschiedenen Provin-zen eines großen Reiches ähnlich seyn. So wie unterden Provinzen eines großen Reiches die Freyheit des in-ländischen Handels, der Vernunft und Erfahrung zuFolge, nicht nur die Theurung am meisten erleichtert,sondern auch der Hungersnot!) am wirksamsten vorbauet:
E e z so