Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
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Ausfuhr des in Großbritannien verfertigten Segeltuchsund Schießpulvers möchten sich aus diesen Gründen vcr-theidigen lassen. Ob es aber gleich selten vernünftig seynkann, den allergrößten Theil des Volks mit Abgabenzu beschweren, um eine besondere Klasse von Mannfao-tunsten zu untersuchen; so mag doch, wenn bey einemüppigen Wohlstände der Staat so viel Einkünfte hat,daß er nicht weiß, was er damit auftrugen soll, die Er«^Heilung solcher Prämien an vorzüglich begünstigte Ma«nufacturen, eben so natürlich seyn, als jedweder anderevergebliche Aufwand. Großer Reichthum dienet viel-leicht bey öffentlichen, so wie dey Privatcassen, großerThorheit öfters zur Entschuldigung; aber es gehört ganzgewiß mehr als gemeine Ungereimtheit dazu, wenn einesolche Verschwendung in Zeiten allgemeiner Noth fortge-setzt wird.

Was nsan eine Prämie nennet, ist zuweilen wei-ter nichts, als ein Rückzoll, und folglich den Einwen-dungen, die man wider die Prämien machen kann, nichtunterworfen. Die Prämie, zum Beyspiel, auf die Aus-fuhr des feinen Zuckers, kann als ein Wiedererstat-tung der Abgabe von dem eingeführten braunen undMuskovadozncker, woraus jener gemacht wird, angese-hen werden. Die Prämie auf ausgeführte Seidenzeuge,als eine Wiedererstattung der Zölle auf die eingeführterohe und gezwirnte Seide; die Prämie auf die Ausfuhrdes Schießpulvers, als eine Wiedererstattung der Zölle,die bey der Einfuhr des Schwefels und Salpeters bezah-let wurden. Allein in der Sprache des Zollamts heißennur diejenigen Vergütungen Rückzölle, welche bey cherAusfuhr solcher Waaren gegeben werden, die in eben

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