Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
403
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landischen Salze ist gegenwärtig i Sch. 6 Pf. St. undvom fremden i o Sch. für den Scheffel. Auf ein FaßHäringe wird ^ Scheffel fremdes und ungefähr 2Schef-fel schorrlandifches Salz gerechnet. Werden die Härm.ge eingebracht, um wieder ausgeführt zu werden: so be-zahlen sie gar keine Accise; werden sie zum imänduckenVerbrauchs eingebracht: so bezahlt das Faß, die Ha.ringe mögen mit fremden! oder inländischem Salze ein-gemacht seyn, nur einen Schilling. Dieses war diealle schottische Abgabe von einem Scheffel Salz; als soviel man, noch einem geringen Anschlage, auf ein FaßHäringe rechnete. In Schottland wird fremdes Salzsehr wenig und fast nur zum Einsalzen der Fische ge-braucht. Aber vom 5 April 1771 bis zum 5 April1782 hat die Quantität des eingeführten fremden Sal-zes sich auf 956,974 Scheffel, jeden z» vier und acht-zig Pfunden gerechnet. belaufen: die Quantität des vonden fchottlandischen Salzwerken den Fischern verkauftenSalzes hingegen auf nicht mehr, als 168,226, denScheffel mir zu sechs und fünfzig Pfunden gerechnet.Hieraus ergiebt sich also, daß man sich bey den Fische-reyen vorzüglich des fremden Salzes bediene. J.un istnoch auf jedes auszuführende Faß Häringe eine Prämievon 2 Sch. 8 Pf. ausgesetzt, und mehr als zwey Drik-theile der gefangenen Häringe werden ausgeführt. Allesdieses zusammen genommen wird zeigen, daß wahrenddieser eilf Jahre dem Staate jedes, mit fchottlandifchemSalze eingemachte Faß Häringe, wenn es außer Landesgeführt worden, 17 Sch. 11^ Pf. St. lind wenn eszum inländischen Verbrauche eingeführt worden, 14Sch. Z^- Pf. St. ferner, daß jedes mit fremdem Salzeeingemachte Faß, wenn es ausgeführt worden, i Pfund

Cc 2 7 Sch.