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Preise verkaufen kann, der ihm mit den gewöhnlichenGewiunsten das ganze Kapital vergütet, welches aufdie Bereitung der Waare und ihre Versendung ins Aus-land verwendet worden ist, kann ohne Prämien betrie-ben werden. J^der solche Handelszweig steht offenbarmit allen übrige!», die ohne Prämie betrieben werden,im Gleichgewichte, und kami also nichts voraus verlan-gen. Nur dann bedarf es der Prämie, wenn derKaufmann seine Waare für einen Preis verkaufen muß,der ihm fein Kapital mit den gewöhnlichen Gewinnstennicht wieder erstattet, oder wenn er sie für weniger ver-kaufen muß, ais sie ihm bey der Versendung ins Aus-land wirklich kostet. Die Prämie wird in der Absichtgegeben, diesen Verlust zu ersetze» und den Kaufmann zureihen, daß er einen Handel fortsetze oder vielleicht an-fange, der mehr Aufwand als Gewinn erwarten läßt,bey dem jede Operation einen Theil des darauf verwen-deten Kapitals aufzehrt, und der von einer solchen Be-schaffenheit ist, daß, wenn alle Handelszweige ihm gli-chen, bald gar kein Kapital mehr im Lande bleibenwürde.
Handelsgeschäfte, welche durch Prämien betriebenwerden, sind die einzigen, welche unter zwey Nationeneine geraume Zeit hindurch auf die Weise betrieben wer-den können, daß in der Regel die eine derselben bestän-dig verliert, oder ihre Waaren wohlfeiler verkauft, alssie ihr, bis an Ort und Stelle des Verkaufs kosten.Wenn also die Prämie das, was der Kaufmann außer-dem an dem Preise seiner Waare» verliert, nicht ersetzte:so würde sein eigener Vertheil ihn bald lehren, seinVermögen auf andere Weise zu gebrauchen, oder einen
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