westindischen Kolonien, wo unsere Herrschaft jederzeitso schwach gewes n ist, und wo die Einwohner in eige-nen Schiston ,hre nnzästigeu Erzen niste, anfangs nachallen Tneiicn von Europa, die vom Vorgebirge Finis-terra südwärt.- lieacn, ausführen durften, konnte dicseSMonopol nicht strenge gehandhabt werden. Sie fan-den immer Mittel, aus den Landern, wohin st Waarenbringen durften, Rückfracht mir zu nehmen. Es scheintint esst», daß es ihnen schwer wurde, e ropaifchc Weineaus d u Landern, wo sie wachsen, einznsthri n; und ausGroßbritannien konnten sie dieselben nicht wohl hohlen,weil sie da mit siaiken Abgaben bel stet wann, wovonein großer Theil b y der Ausfuhr nicht zn.ück gegebenwurde. Da Maderamein kein europäisches Erzengnißist : so kennte er unmittelbar nach Amerika und Westin-dien gebracht werden, welche Lander mit allen ihrenWaaren, die nicht ausdrücklich davon ausgenommensind, freyen Handel nach der Insel Madera trieben.Dieser Umstand hat wahrscheinlich den Maderawein inallen unsern Kolonien beliebt gemacht, wo unsere Of-fiziere zu Anfänge des Krieges von 175; diesen Ge-schmack fanden, und ihn in ihr Vaterland, in welchemdieser Wein vorher wenig im Gebrauche war, mitbrach-ten. Beym Frieden, im I. 176z wurden (nach deri;cen 'Acte, raten Aeschn. vom gten Jahre Georg i!l.)alle Abgaben, ausgenommen drey Pf. St. zehn Sch.bey Ausfuhr des Weins nach den Kolonren zurück gege-ben. Nur waren davon die französischen Weine ausge-schlossen, deren Vertrieb und Genuß der Nakionalhaß.auf kciue Weise begünstigen wollte. Der Zeitraum, vonVerwilligung dieser Begünstigung bis z» der Empörungunserer nordamerikamschen Kolonien war vermuthlich zu
kurz,