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2 (1799)
Entstehung
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sie ein Aufgeld (Agio) bringen, das, je nachdem dasumlaufende Geld mehr ober weniger unter den Münz-fuß des Staars herab gekommen war, höher oder nie-driger stand. Das Hamburger Bankagio, zum Bey-spiel, welches gemeiniglich ungefähr vierzehn vcm Hun-dert betragen soll, macht den Unterschied aus zwischender guten gesetzmäßigen Münze des Scaats, und denabgenutzten, und geringhaltigen Münzsorten, die vonallen benachbarten Staaten einströmten.

Vor dem Jahre 1629, hatte der so sehr ausge-breitete Handel von Amsterdam aus allen Theilen vonEuropa so viel beschnittene und abgenutzte Münzen da-hin gebracht, daß das umlaufende Geld um neun vomHundert schlechter war, als die gute, neu geprägte hollän-dische Münze. Sobald diese Münze nur erschien, wurdesie, wie es unter solchen Umständen immer geschieht, einge-schmolzen, oder sonst weggeschafr. Die Kaufleute konn-ten, bey allen: Ueberfluste an Umlaufsgelde, nicht so vielgute Münzsorten ausweiden, um damit ihre Wechselzu bezahlen; und der Werth dieser Wechsel wurde,Aler Vorkehrungen ungeachtet, sehr ungewiß.

Diesem Uebel abzuhelfen, wurde im I. 1609,unter Gewährleistung der Stadt, eine Bank errichtet.Diese Bank nahn: nicht nur fremde Münze, sondernauch die leichte und abgenutzte LandeSmünze, beyde nachdem wahren innern Werthe an, den sie nach demMünzfüße des Landes haben sollte; jedoch nach Abzugbesten, was die PrägungS-und Verwaltungekostenbetrugen. Für den Werth, der nach Abzug dieserwenigen Kosten übrig blieb, gab die Bank einen Cre-

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