Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
324
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nach, so wie sie Gelegenheit dazu fanden, a»f Handels-schiffen Dienste, und unterdessen verloren sie, und dieLandsoldaten, sich unter dem grossen Haufen des Volks,und wurden zu sehr mannigfaltigen Arbeiten gebraucht.Eme so grosse Veränderung in der Lebensart von mehr«ls hundert tausend Menschen, die alle die Waffen zufuhren und viele darunter, zu rauben und zu plünderngewohnt waren, geschahe nicht nur ohne Störung deröffentlichen Rübe, sondern auch ohne merkliche Unbe-quemlichkeit. Man spürte nirgends eine auffallende Ver-mehrung der Landstreicher; selbst der Arbeitslohn wurdebey keinem Gewerbe, so vsil ich crf hren habe, gerin-ger, den Lohn der Marcrosen auf Handelsschiffen ausge-nommen. Wenn man aber die Lebensart eines Solda-ten und eines Manufacturisten, er sey von welcber Gat-tung er wolle, mit emanker vergleicht: so wird man si».den, daß der letztere, durch seine Lebensart, nicht sountauglich wird, sein Gewerbe mit einem neuen zu ver-tauschen , als es der erstere durch die sinnige ist, über-haupt ei» Gewerbe zu ergreifen. Der Manufocturisiist immer gewohnt gewesen, die Arbeit als das einigeMittel seines Unterhalts anzusehen: der Soldat erwar-tet diesen von seinem Solde. Fleiß und Anstrengungsind dem einen -- Müßiggang und Zerstreuung demandern eigen. Nun ist es aber dem Menschen unstrei-tig weit leichter, die Richtung seines Fleisses zu verän-dern, als Faulheit und Zerstreuungsliebe mit Arbeitsam-keit zu verrauschen. Ueberdieß stehen dem Arbeiter,wie schon angemerkt worden ist, verwandte, der siini-ge» so ähnliche Manufakturen offen, daß er seinen Ge-werbfleiß gar leicht von der einen auf die andere übenra-gen kann. Auch wird ein großer Theil solcher Arbeits-

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