ZIÜ
Wenn in Großbritannien eine solche Abgabe auf ein Er-zeugnis des einheimischen Gewerbsteißes gelegt wird: sopflegt man zugleich, um die lauten Beschwerden unse-rer Kaufleute und Manufacturisicn, daß sie mit demAusländer nicht würden Preise halten können, zumSchweigen zu bringen, eine viel stärkere Abgabe aufdie Einfuhr aller gleichartigen fremde!, Waaren zu legen.
Einige Leute sind der Meinung, daß diese zweyteBeschränkung der Handelsfreyheit kcy gewissen Gelegen-heiten viel weiter ausgedehnt werden sollte, als geradeaus solche fremde Waaren, die mir unsern LaudeSwaareu,welche Abgaben zahlen, in Eonrurrenz kommen könnten.Wenn in einem Lande die Nothwendigkeiten des Lebenseiner Abgabe nnteuvorfen werden: so sey es, nach ih-ren, Urtheile, billig, daß nicht mir die ans andern Län-dern eingeführten Lebensbedürfnisse, sondern auch alleArten stemder Waaren, so bald sie mit Erzeugnissendes einheimischen Gewerbfleißes in Eonrurrenz-tretenkönnten, mir Abgaben belegt würden. Die Lebenömit-tel, sagen sie, müssen durch die Abgabe theurer werden,und der Preist der Arbeit muß immer mir dem Preiseder Lebensmittel, womit der Arbeiter unterhalten wird,steigen. Jedes Erzeugniß des einheimischen Gewerb-fleißes also, wenn es auch nicht selbst der Abgabe unter-worfen ist, wird doch durch die Abgabe theurer, weildie Arbeit, die es hervorbringt theurer wird. Es seydaher, schließen sie, eben so viel, als ob alle einzelneim Lande verarbeitete Waaren mit Abgaben belegt wären,um nun den einheimischen Geweibfleiß dcm fremdengleich zu sitzen, werde es nothwendig, alle fremde Waa-ren, ohne Unterschied, nur seichen Abgaben zu belegen,
wodurch