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lunt. Landedelleute und Pächter sind in allen Theilendes Landes umher zerstreuet: sie können nicht so leichtzusammen treten, als Kausleute und Manusacturisien,die in Städten beysammen wohnen, an den selbstsüch-tigen JnnungSgeist, der in den Städten herrschet, ge-wöhnt sind, und die ausschließlichen Freyheiten, wel-che sie gegen die übrigen Bürger ihrer Stadt ausüben,gegen alle ihre Landsleute zu behaupten pflegen. Die-se scheinen also die ursprünglichen Erfinder aller der Ein-fuhrbeschränkungen zu seyn, wodurch sie sich des Allein-handels auf dem einheimischen Markte versichern. Ver-muthlich wollten die Landedclleute und Pächter ihnennachahmen, und sich mit Leuren, denen sie die Absicht,sie zu unterdrücken zuschrieben, ins Gleichgewicht sehen,als 'sie den, ihrem Stande so natürlichen Edelmuchvergaßen, und um das ausschließliche Vorrecht, ihreLandslcute mit Getreide und Schlachtvieh zu versorgen,ansuchten. Sie nahmen sich vielleicht die Zeit nicht,zu überlegen, wie viel weniger dieHandelssreyheit ihnenSchaden bringen könne, als den Leuten, deren Bey-spiel sie befolgten.
Die Einführung des fremden Getreides undSchlachtviehes aus immer verbiethen, ist in der Thateben so viel, als festsetzen, daß die Bevölkerung undder Gewerbfleiß des Landes niemahls weiter gehen solle,als so weit sie durch die rohen Erzeugnisse seines eigenenBodens erhalten werden können.
Indessen giebt es zwey Fälle, in denen es allge-mein genommen, zuträglich scheint, den auswärtigen^ U 4 Ge-