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Gewerbflciß zu verwenden und diesen Gewerösteiß so zuleiten, daß dessen Erzeugniß den größten Werth erhal-te : so biethet auch jedermann alle Kräfte auf, das jähr-liche Einkommen der ganze» Gesellschaft so viel nur mög-lich, zu vermehren. Der einzelne Mensch hat freylichdie Absicht nicht, das gemeine Vesie zu befördern, auchweiß er nicht, wiö er dasselbe befördert. Wenn er deneinheimischen Gewerbfteiß lieber untersucht, als den aus-wärtigen: so denkt er bloß an seine Sicherheit; undwenn er dösen Gcwerbfleiß auf den größten Werth treibt:so hat er nur seinen Gewinn vor Augen, und er wirdhierbei), wie bey vielen andern Dingen, von einer un-sichtbaren Hand auf die Beförderung von Zwecken gelei-tet, welche er sich nicht vorsetzte. Es ist auch für dieGesellschaft eben kein Unglück, wenn er diese Zwecke sichnicht selbst vorsetzt. Indem er seinen Gewinn verfolgt,befördert er das gemeine Beste oft wirksamer, als wenner es absichtlich befördern wollte. Ich habe niemahlsgesehen, daß die, welche sich rühmen, für das gemeineBeste Handel zu treiben, viel gutes bewirkt hätten.Unterdessen ist diese Prahlerei) unter den Kaufleuten nichtsehr gemein, und es kostet wenig Worte, sie davon ab-zubringen.
Offenbar kann jeder einzelne Mensch über die Gat-tung des inländischen Gewerbfleißes, welche er mit sei-nem Kapitale am besten in Gang bringen kann, und de-ren Erzeugniß von dem größter! Werths zu seyn ver-spricht, in seiner besondern Lage weit richtiger urtheilen,als der Staatsmann oder Gesetzgeber. Ein Staats-mann, der sich einfallen ließe, Privatpersonen über dieAnwendung ihrer Kapitalien Vorschriften zu ertheilen,
würde