gleiches Kapital im auswärtigen Eonsnmtionshandcl an-gewandt; und hinwiederum hat ein in diesem letzter» an-gewandtes Kapital eben diesen Vorzug vor dem, wel-ches im Zwischenhandel angelegt wird. Bey gleichen,oder ziemlich gl-'i'chen Gewi,nisten also ist jeder Kaufmannvon selbst geneigt, sein Kapital gerade auf die Weiseanzulegen, wie es zur Erwecknng des einheimischen Flei-sses und zur Unte-Hal img und Beschäftigung der größ-ten Anzahl von Menschen am dienlichsten ist.
Zweytens. Jedermann, der mit seinem Kapitaleden inländischen Fleiß beschäftiget, ist nothwendiger Wei-se bemüht, ihn so zu leiten, daß dessen Erzeugnisse denmöglichst größten Werth erhalten.
Das Erzeugm'ß des Fleißes ist dasjenige, wasdurch die Anwendung desselben dem Stoffe oder rohenMateriale zugesetzt wird. Je großer oder geringer nunder Werth dieses Erzeugnisses ist, desto größer oder ge-ringer ist auch der Gewinnst dessen, der den Gcwerbflcißbeschäftiget. Nur um des GewinnsieS wilien legt manein Kapital beym Gewerbsteiße an; und folglich wirdman die Gattung desselben wählen, deren Erzeugnis; dengrößten Werth verspricht, das ist, gegen die größteGeldsumme oder die größte Quanticäc Waaren vertauschtwerden kann.
Nun ist aber das jährliche Einkommen jeder Gesell-schaft allezeit dem Tanschwerthe genau gleich, den dasjährliche Erzsugniß des Gewerbsleißes dieser Gesellschafthat, oder vielmehr jenes Einkommen ist nichts anders,als dieses Erzcngniß. Wie nun also jedermann seinmöglichstes thut, um sein Kapital auf den inländischen
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