Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
280
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Die gesammelten Schätze der Landesherren sind inältern Z icen ein weit stärkeres und dauerhafteres Hülfs-mittel gewesen. In unsern Zeiten gehört es, wie esscheint, nicht zu den RegierungSiNaßregeln der europäi-schen Fürsten, Schätze zu sammeln. Nur der Königvon Preussen macht hier eine Ausnahme.

Auf die Fonds, aus welchen in diesem Jahrhunder-te die auswärtigen Kriege die kostbarsten vielleicht,deren die Geshichce erwähnt bestrick u morden sind,scheinet die Ausfuhr der umlaufenden Münze, des Gold-und Silbergeschirrs und deü Schatzes der Landesherrenwenig Einsiuß gehabt zu haben. Der letztere siebenjäh-rige Krieg kostete Großbritannien mehr als neunzig Mil-lionen Pfund St., nut Einschluß nicht nur der fünf undsiebenzig Millionen neuer Staatsschulden, sondern auchLee Erhöhung der Landsteuer mit zwey Schillingen aufjedes Pfund St. des Ertrages, und dessen, was jähr-lich von dem sinkenden Fond entlehnet wurde. Mehr alszwey Dritlheile dieses Aufwandes wurden in entlegenenLändern, in Deutschland, Portugal, Amerika, in denHasen des mittelländischen Meeres, in Ost - und West-indien cursgezahlt. Die Königs von England haltenkeinen Schatz gesammelt. Man hat nie vom Einschmel-zen einer beträchtlichen Quantität Silbergeschirrs gehört.Das rm Lande umlaufende Gold und Silber wurde nichthöher, als auf achtzehn Millionen gerechnet. Doch hatman seit dem letztem Umprägen des Goldes geglaubt, esv-el zu geringe angeschlagen zu haben. Wir wollen also an-nehmen, daß, nach dem höchsten Abschlage, der mirjemah's zu Gesichte oder zu Ohren gekommen ist, Gold-rmd Siibnw.üuze zusammen, dreißig Millionen betra-gen