Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
279
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und in den Schatz des Landesherr» niedergelegt wor-den ist.

Nur selten kann von dem im lande umlaufendenGelds viel erspart werden, weil nicht leicht Ueberstuß dar-an vorhanden seyn kann. Der Werth der in einemLande jährlich gekauften und verkauften Waaren machteine gewisse Summe Geldes nothwendig, um jene inUmtrieb zu bringen und sie unter diejenigen, welche ih-rer bedürfen, zu vertheilen. Mehr als diese Summeausmacht, würde keine Anwendung stnden. Der Ka-nal des Geidum-laufs zieht die nöthige Summe von selbstan sich, und kann nicht mehr, als bisse, aufnehmen.Doch wird bei einem auswärtigen Kriege insgemein et-was diesem Kanale entzogen» Da eine große AnzahlMenschen außerhalb Landes unterhalten werden muß:so werden weniger Menschen im Lande unterhalten. Essind weniger Waaren im Umtriebe und folglich bedarf essveniger Geld, sie in Umtrirb zusetzen» Gemeiniglichwird bey solchen Gelegenheiten eine größte Menge Pa-piergeld yon der einen, oder der andern Art, wie inEngland die Schatzkammerscheine, die Scheine desSee-ProviantamtS und die Banknoten, ausgegeben»Dieß vertritt die Stelle des umlaufenden Goldes undSilbers, und erleichtert die Versendung einer größereSumme iyS Ausland» Indessen wäre alles dieses nureine armselige Hülfe, um einen kostbaren und mehrereJahre dauernden Krieg auszuhalten»

Das Einschmelzen des Silbergeschirres ist allemahlals ein noch weniger zureichendes Hülfsmittel befundenworden. Zu Anfange pes siebenjährigen Krieges ge-wannen die Franzosen nicht so viel dabey, daß der Vex,!ust an der Facon vergütet worden wäre.

Die