' 2 ??
und Silbergeschirres nach der Anzahl und dem Vermö-gen der Familien richtet, die sich diese 'Art des Aufwan-des erlauben können. Man vermehre jenen Werthund sogleich wird ein Theil der Waaren dahin gehen,woher Geld zu hohlen ist, um die zur Unterhaltung desWaarenumlaufs nöthige Summe zu ersehen; man ver-*Mehre die Zahl und das Vermögen dieser Familien ,und ein Theil dieses Vermögens wird ohne Zweifel zumAnkaufe einer größer» Quaiici ar Gold- und Silberge-schirres angewendet werden. Den Reichthum eines Lan-des durch Einführung oder Zurückhaltung einer unnöthi-gen Menge Goldes und Silbers vermehren wollen, isteben so ungereimt, als wenn man einer Familie da-durch eine bessere Tafel verschaffen wollte, daß man siezwänge, eine unnöthige Menge Küchengerät!) zu hal-te». So wie die Kosten dieses unnöihigsn Geräths dieMenge oder die Güte der Nahrungsmittel vermindern,aber nicht vermehren würde: so müßte auch die 'Anschaf-fung einer nnnöthigen Quantität Goldes und Silbers, injedem Lande eben so nothwendig den Reichthum, welcherdem Volke Irbensmitte!, Kleidung, Wohnung, Un-terhalt und Arbeit verschaffet, vermindern. Man er-wäge, daß Gold und Silber, sie mögen nun als Mün-ze, oder als Geschirr erscheinen, so gut als das Küchen«geschirr, Werkzeuge sind. Man vermehre nur dieVeranlassungen Zum Gebrauch dieser Metalle, manvermehre die verdrauchbarsn Waaren, die damit inLlnurieb geschk, bearbeitet und verfertiget werden: undman wird unfehlbar zugleich die Quantität dieser Me-talle vermehre:,- Aber wenn mau geflissentlich dieseQuantität vermehren wollte: so würde sich nicht mirihr Gebrauch, sondern such ihre Quantität selbst vermin-
S z dem,