Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
254
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dachten Zeitraums, Handel und Manufakturen bestän-dig im Steigen gewesen. Ohne Zweifel hat Anbauund Verbesserung des Bodens in derselben Zeit gleich-falls Fortschritte gemacht. Aber doch scheinen diese,dem weit schnellern Fortgange des Handels und der Ma-nusacturen, langsam und in weiter Entfernung nachge-folgt zu seyn. Der größte Theil des Landes war höchstwahrscheinlich schon vor der Regierung der Elisab thangebauet. Was damahls noch unangebauet gel liebenwar, liegt großentheils auch jetzt noch wüste; und dieCultur des angebaueten Theiles ist auch jetzt noch an denallermeisten Orten, weit unter dem Krade der Vollkom-menheit, der zu erreichen möglich wäre. Und doch be-günstigen die englischen Gesetze den Ackerbau, nicht nurmittelbar, indem sie den Handel und den Gewerbfleißbeschützen, sondern auch unmittelbar, durch mehrereArten der Ermunterungen. Die Ausfuhr des Getreidesist nicht bloß erlaubt, sondern wird auch, (ausgenom-men in Zeiten der Theurung) durch eine Prämie beför-dert. In Zeiten, wo ein mittelmäßiger Verrath vonGetreide vorhanden ist, wird die Einfuhr des auswärti-gen mit so starken Abgaben belegt, daß sie einem völli-gen Verbothe glcichgelten kann. Die Einfuhr frem-den Viehes ist, außer von Irrland her, zu allen Zei--ten verbothen; und auch in diesem Lande ist sie erst seitkurzem zugestanden worden. Die, welche das Landanbauen, haben also, in Absicht der beyden vornehm-sten Waaren, die sie erzeugen, Brot und Fleisch,zum Nachtheile ihrer Mitbürger Monopolienrechte.Diese Ermunterungen, ob sie gleich, wie ich in der Fol-ge zeigen werde, fast alle mehr scheinbar, als wirklichsind, zeigen doch wenigstens den guten Willen des Ge-setz-