Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
232
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LZ2

überflüßigen Erzeugnisse, höhere Preise, und kau«fen andere Waaren, deren sie nöthig haben, wohlfeiler,als zuvor. So werden beyde, der Ackcrsmann und derManufacrurist, zugleich ermuntert und in den Standgesetzt, durch noch bessern Anbau, und durch noch voll-kommnere Arbeit, die überschießende Summe ihrer Er-zeugnisse zu vermehren. Und so wie die Fruchtbarkeitdeö Landes zuerst den Manufakturen ihr Daseyn gab:so wirken diese aus das Land zurück, um dessen Frucht-barkeit zu vermehren.

Die Manufaeturisten dieser Art versorgen zuerstnur die Nachbarschaft, und nur nach und nach, so wieihre Arbeit sich verfeinert und vollkommner wird, auch«nrftrnte Märkte. Denn obgleich weder das rohe Na-tmerzeu.qniß, noch die grobe Manufacmrwaare, ohnedie größte Schwierigkeit, die Unkosten einer langen Land-fracht kragen konnte: so kann es doch die feinere und voll-kommene Maniifacturwaare sehr leicht. In einem klei-nen Raume enthält sie oft den Preis einer großen Quan-tität von rohen Erzeugnissen. Ein Stück feines Tuchzum Beyspiel, das achtzig Pfund wiegt, enthält nichtnur den Preis von achtzig Pfunden Wolle in sich, son-dern oft den, von mehrern tausend Pfunden Getreide,die zu dem Unterhalte der Arbeiter, die das Tuch ver-arbeiten, und der Manufareurunternehmer, welche dieArbeiter anstellen, nöthig waren. Auf diese Weise wirddas Getreide, welches in seiner ursprünglichen Gestaktmit Schwierigkeit, oder gar nicht konnte ausgeführtwerden, wenn es auf diese Weise in eine Mame-facturwaare gleichsam verwandelt worden ist zur Der-sendung in die entferntesten Gegenden der Erde geschickt.

Zu