Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
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Ein zweyter Weg, wie Manufakturen zum aus-wärtigen Verkaufe entstehen, ist, wenn sie von selbst,durch stufenweise Verfeinerung, aus denjenigen grobenund gemeinen Manufakturen erwachsen, die, zu allenZeiten, auch in den ärmsten wandern und unker den ro-hesten Nationen getrieben werden. Solche Manufaktu-ren verarbeiten gemeiniglich nur einheimische Erzeugnis-se; und ihren Sih haben sie oft in Städten, die vonder See, und sogar von aller Gelegenheit zur Waffer-fracht ziemlich weit entfernt sind. Fruchtbare Lände-rcyen, die im Innern eines Landes liegen, bringen,wenn sie wohl angebauet werden, einen beträchtlichenUeberschuß von Erzeugnissen über die zum Unterhalt derAnbauer nöthige Quantität hervor; und weil die Land-sracht kostbar und die Schiffahrt auf Flüssen unbequemist, wird es oft schwer, dieses Mehrere auswärts zu ver-senden. Uobersluß macht die Lebensrnittel wohlfeil; unddieß reiht eine große Anzahl Arbeiter sich in der Gegendniederzulassen: weil sie finden, daß sie sich hier durchgleichen Fleiß mehr Nothwendigkeiten und Bequem-lichkeiten des Lebens verschaffen können, als an andernOrten. Sie verarbeiten also die Manufacturstoffe, wel-che die Gegend hervorbringt, und vertauschen ihre ferti-gen Waaren, oder, welches einerley ist, ?en Preis der-selben, gegen neue Materialien und Lebensmittel. Siesehen also den rohen Erzeugnissen einen neuen Werth zu,indem sie zugleich die Unkosten, sie bis aus Wasser, oderauf einen entfernten Markt zu führen, ersparen; undfür diese rohen Erzeugnisse geben sie im Tausche demLandmannc etwas ihm nützliches oder angenehmes, wel-ches er sonst gar nicht, oder nicht so leicht hatte habenkönnen. Die Anbauer. des Landes bekommen für ihre

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