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Die Taille ist eine Abgabe, durch welche der Gewannder Pachter besteuert werden soll. Dieser Gewinn wirdnach der Größe des Kapitals geschaßt, welches in demPachte steckt. Es erfordert also bey dieser Arslage desPachters Vortheil, daß er so wenig Kapital, als mög-lich, zu besitzen scheine, und daß er deßhalb, sowenigals möal'ct), aus den Anbau des Landes, und gar nichtsauf die Verbesserung des Ackers wende. Diese Abgabehat überdicß etwas erniedrigendes für die Person, wel-che derselben unterworfen ist: weil j->der, der sie bezahlt(und je,.er, welcher die Ländereyen eines andern pachtet,muß st ^ -'-.hien) dadurch nicht nur unter den Rang ei-nes E5-, nneö, sondern selbst unter den Rang einesSradtbürgrs gesetzt wird. Die Folge davon ist, daßkein Edelmann, ja selbst kein Bürger in der Stadt sichmit Güterpachten einlassen will: weil keiner eine solcheHerabsetzung gern erträgt. Jene Abgabe hindert alsonicht nur, daß das Kapital, welches auf dem Lande selbstgesammelt worden war, zur Verbesserung des Landesangelegt werde, sondern sie verjagt auch vorn Lande je-des andre Kapital, welches ihm sonst noch zustießenkönnte. In England waren in vorigen Zeiten gewisseAbgaben unter dem Namen der Zehnten und Fünf-zehnten gewöhnlich, die, in sofern sie die Ländereyenbetrafen, Abgaben derselben Art waren, als die Taillein Frankreich.
Unter allen diesen muthlos machenden Umstandenließ sich von denen, die das Land anbauet-u, nicht er-warten, daß sie den Boden auf eine dauerhafte Weiseverbessern würden. Diese Klasse von Menschen, wennsie auch aller der Freyheit und Sicherheit genießt, welche
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